Mutigeres Hochschul-Recruiting (CCN-Studie)
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Auch im sechsten Jahr der Studie zum Hochschul-Recruiting von Campus Career Network stand das Thema Rekrutierung von Akademikern – vom Werkstudenten bis hin zum Absolventen - im Vordergrund. Unter den 207 befragten Unternehmen befanden sich überwiegend große und mittelständische Unternehmen aller Branchen, die allein in Deutschland rund 1,4 Millionen Mitarbeiter beschäftigen.
Knappheit an Personal treibt Blüten
Der aktuelle Mangel an Fachkräften speziell im Bereich des akademischen Nachwuchses treibt die Rekrutierungsbudgets in die Höhe. 74 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass der Wettbewerb um attraktive Absolventen aufgrund der verbesserten Lage auf dem Arbeitsmarkt noch härter wird. Auf Maßnahmen angesprochen um dieser Entwicklung zu begegnen, antworteten die meisten Unternehmen mit der Absicht eines verstärkten Hochschulmarketings. Dabei spielt vor allem Employer Branding eine führende Rolle. Die Budgets für Rekrutierungsmaßnahmen steigen entsprechend weiter an. Nachdem die Talsohle zwischen 2004 und 2005 durchschritten wurde, zeigt sich seitdem eine deutliche Steigerung, die derzeit neue Höchststände erreicht.
Unternehmen experimentieren mehr
Nach wie vor ist die Optimierung der Auswahl von Rekrutierungsinstrumenten entscheidend für ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis im Recruiting.
Fast alle Unternehmen nutzen u. a. Internetstellenanzeigen, firmeneigene Webseiten und die Vergabe von Praktika. Mit unmerklichem Abstand dahinter liegen Mitarbeiterempfehlungen, Aushänge an Hochschulen, sowie die klassischen Anzeigen in Printmedien.
In diesem Jahr ist generell eine verstärkte Nutzung der meisten Instrumente feststellbar. Die Unternehmen sind allerdings auch auf der Suche nach neuen, unverbrauchten Ideen bzw. sondieren die Möglichkeiten weitere Tools einzusetzen. Dadurch leben die kommerziellen Karrieremessen noch stärker auf und „Exoten“ wie Online-Bannerwerbung und auch Hochschul-Roadshows verzeichnen starke Zuwächse.






