Interview mit A. Kuklinski (Faro Europe GmbH & Co. KG)
Die Faro Europe GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen, das weltweit mobile 3D-Messtechnik entwickelt und vertreibt. Die europäische Zentrale befindet sich in Korntal-Münchingen bei Stuttgart. Insgesamt beschäftigt FARO weltweit über 850 Mitarbeiter. Das Unternehmen wächst und hat daher einen ständigen Rekrutierungsbedarf an mehrsprachigen Profilen für den Vertrieb, den Customer Service oder das Marketing.
Des Weiteren sind viele Ingenieurspositionen im Entwicklungsbereich zu besetzen. Faro Europe rekrutiert Personal für verschiedene Länder und betreibt internationales E-Recruiting.
Mit diesem Interview gibt uns Antje Kuklinski, zuständig für die Personalbeschaffung bei der Faro Europe GmbH & Co. KG, einen Einblick in die internationalen Rekrutierungsaktivitäten des Unternehmens.
Bitte beschreiben Sie uns kurz die Situation und Herausforderungen für die Faro Europe GmbH & Co. KG im Hinblick auf die Personalbeschaffung?
A. Kuklinski: Faro ist ein amerikanisches Unternehmen, dessen europäisches HQ sich in Deutschland befindet. Darüber hinaus haben wir Sales-Offices in verschiedenen europäischen Ländern wie Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien usw. Dort befindet sich häufig eine administrative Kraft neben den verschiedenen Außendienstmitarbeitern. Der Hauptsitz in Korntal-Münchingen zentralisiert alle Abläufe, so auch das Recruiting. Die Filialen haben dafür nicht die Manpower und eigentlich auch nicht die Zeit, denn sie sollen sich auf ihre Kernaufgabe, den Vertrieb, konzentrieren können.
Bei unserem zentralisierten Recruiting haben wir jedoch das Problem, dass wir nicht alle acht Sprachen abdecken können. Ein Beispiel für eine solche Sprachproblematik ist Frankreich, wo Stellenanzeigen in französischer Sprache geschaltet werden müssen und daher auch Bewerbungen in der Landessprache eingehen. Aus diesem Grund können wir hier in Deutschland die Vorauswahl nicht vornehmen. Insofern haben wir mit Aktor Interactive einen Partner gefunden, der in solchen Situationen einspringt und diesen Service übernimmt.
Bringt das internationale Recruiting, was Sie eben angesprochen haben, weitere Aspekte mit sich, die von Ihnen berücksichtigt werden müssen?
A. Kuklinski: Zwischen den Ländern können Unterschiede in der Internetnutzung auftreten oder es gibt Mentalitätsunterschiede. Wir haben bislang oft, beispielsweise in Spanien und Italien, englische Stellenausschreibungen veröffentlicht, die viele Kandidaten in diesen Ländern abschrecken. Die Sprache ist oft das zentrale Problem. In beiden genannten Ländern haben wir schon häufig die Erfahrung gemacht, dass die Bewerber nicht besonders gut Englisch sprechen können, was den weiteren Verlauf des Rekrutierungsprozesses schwierig gestaltet.







