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Interview mit A. Güntzer zum Monster Relaunch 2009

Freitag, 27. März 2009

Am 12. Januar 2009 stellte das internationale Karriereportal Monster eine neue, weltweit verfügbare Website für Stellensuchende vor. Die in 24 Ländern zeitgleich gestartete und überarbeitete Seite soll Jobsuchenden innovative Funktionen in neuem Design bieten. Zu den zentralen Veränderungen zählen beispielsweise die Weiterentwicklung der Suchmaschinenfunktion und die Zielgruppengenauigkeit der Bannerkommunikation.


Der Relaunch für den B2B-Bereich der Jobbörse ist in Deutschland im März 2009 erfolgt. Im Interview mit Alexandra Güntzer, Senior Manager Public Relations bei Monster Worldwide Deutschland, will Aktor Interactive mehr über den Relaunch erfahren, der neue Standards in der Online-Rekrutierung setzen soll.

1. Inwiefern unterscheidet sich der Relaunch 2009 in seinen Zielsetzungen vom Relaunch vor rund einem Jahr?

A.Güntzer: Monster hat sein Angebot deutlich erweitert und stößt in den Bereich des Karrieremanagements vor. Jobsuchende können sich zum Beispiel ein eigenes Karriereportal auf monster.de gestalten und erhalten eigens auf sie zugeschnittene Informationen zur  beruflichen Zukunftsplanung. Die Funktionspalette für Arbeitgeber wurde vor allem im Bereich der Anzeigenschaltung und der Kandidatensuche erweitert. Passgenaue Lösungen erhöhen die Trefferquote und führen zu einer erheblich schnelleren Rekrutierung. Mit dem neuen Monster treten Jobsuchende und Arbeitgeber in die Web 2.0 Welt ein.

2. Was sind heute die grundlegenden Entwicklungsachsen für das Karriereportal Monster?

A.Güntzer: In der aktuellen Studie „Recruiting Trends 2009“, die Monster zusammen mit den Universitäten Frankfurt und Bamberg veröffentlicht,  wurden die Top-1.000-Unternehmen in Deutschland zu Einstellungstrends befragt. Die zentralen Ergebnisse: 6 von 10 Stellenanzeigen werden auf einer Online-Stellenbörse geschaltet und mehr als zwei Drittel aller Einstellungen sind das Resultat einer Online-Rekrutierung. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

3. In der CEE Region gibt es nach wie vor die beiden Marken „Jobpilot“ und „Monster“. In welchem Maß profitieren Unternehmen, die den Jobpilot-Workflow (Backoffice) nutzen, von dem Monster-Relaunch?

A.Güntzer: Künftig wird es einen gemeinsamen Bereich für registrierte Nutzer von Monster und Jobpilot auf Monster geben. Neue Kandidaten werden sich nicht mehr bei Jobpilot registrieren können. Der Vorteil ist, dass dadurch eine einheitliche Lebenslauf-Datenbank entsteht, die mit einem einzigen Zugriff genutzt werden kann.



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