Interview mit H. Lenz (laufbahner.de)
laufbahner.de heißt der neue Service der Süddeutschen Zeitung, der im Mai dieses Jahres an den Start ging. Harald Lenz ist Geschäftsbereichsleiter Recruitingmarkt bei der Süddeutschen Zeitung und auch für das Produkt laufbahner.de verantwortlich. Im Interview erklärt er das neue Konzept und die Positionierung des jungen Karriereportals im Verlgeich zu den klassischen Anbietern.
1. Bitte erklären Sie unseren Lesern kurz die Idee und das Konzept von laufbahner.de
H. Lenz: Das Konzept von laufbahner.de unterscheidet sich signifikant von herkömmlichen Jobbörsen. laubahner.de kombiniert auf überzeugende Weise den nachhaltigen Aufbau einer Arbeitgebermarke (Employer Branding) auch für Mittelstandsunternehmen mit der direkten und intelligenten Zusammenführung mit den passenden Kandidaten. laufbahner.de präsentiert den Unternehmen innerhalb von Sekunden die besten Kandidaten in einer sehr ausgeklügelten Rangfolge. Keine Warte- und Bearbeitungszeiten mehr wie bei der herkömmlichen Suche über Jobbörsen.
Unternehmen können sich in laufbahner.de auch problemlos auf die verdeckte Personalsuche machen und gezielt, ohne Öffenlichkeit, mit den präsentierten Kandidaten Kontakt aufnehmen.
Dabei war die jederzeit barrierefreie Kommunikation zwischen Unternehmen und Kandidaten in der Konzeption und Umsetzung einer unserer Kernpunkte.
Anders als die konventionellen Jobbörsen unterstützt laufbahner.de auch eine nachhaltige, perspektivisch ausgerichtete Rekrutierung. Das Projekt laufbahner.de ist als Instrument auch für langfristige Karriereentwicklung angelegt.
2. Wie grenzt sich laufbahner.de von einer Jobbörse ab?
H. Lenz: Bei laufbahner.de geht es nicht nur um konkrete Stellenbesetzungen, sondern um die Ermöglichung einer langfristig ausgerichteten Personalstrategie auf Unternehmerseite sowie um die perspektivische Karriere- und Lebensplanung der Bewerber. Beim sogenannten Matching-Verfahren kommen nach einem eigens entwickelten Algorithmus 26 Attribute zum Einsatz, aufgrund derer qualifizierte Mitarbeiter vorgeschlagen werden, d.h. es werden dabei nicht nur harte Fakten sondern auch die sogenannten Softskills berücksichtigt.
Bei laufbahner.de geht es zudem um den direkten Kontakt zwischen Personaler und Bewerber, so dass nur Unternehmen aktiv sind, die direkt für sich selbst Mitarbeiter suchen. Personaldienstleister sind auf laufbahner.de nicht zugelassen. Die Kandidaten wissen also jederzeit, wer ihr potentieller nächster Arbeitgeber ist.
3. Eignet sich laufbahner.de auch für eine kurzfristige Jobsuche?
H. Lenz: Das auf laufbahner.de registrierte Unternehmen entscheidet selbst, ob es Mitarbeiter für jetzt oder später rekrutieren möchte. Es können beliebig viele akut zu besetzende Stellen eingestellt werden. Aber auch bei der perspektivischen Ausrichtung gibt es keine Begrenzungen. Unternehmen können schon heute Vakanzen für das Jahr 2010 oder später veröffentlichen, sich so rechtzeitig und unkompliziert einen Kandidatenpool für Zukunftsprojekte aufbauen. Das ermöglicht den Personalentscheidern eine kontinuierliche und strategische Personalplanung.
4. Gibt es zwischen den Karriereseiten des Printproduktes und laufbahner.de eine Schnittstelle?
H. Lenz: Wir entwickeln zur Zeit neue Printprodukte, die die Vorteile von Print in der Süddeutschen Zeitung mit den innovativen Möglichkeiten von laufbahner.de ganz neu kombinieren werden. Diese Produkte werden im Herbst eingeführt.







