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Interview mit Dr. Achilles (Jobware)

Planen Sie als neuer Geschäftsführer den Ausbau von Kooperationen, wie es sie z.B. bereits mit sueddeutsche.de, fr-online.de, stuttgarternachrichten.de/zeitung.de gibt?

Dr. Achilles: Kooperationen sind eine der wichtigsten Säulen von Jobware. Heute haben wir mehr als 150 Partner und es kommen monatlich neue hinzu. Natürlich sind nicht alle so groß, wie die von Ihnen genannten, dafür jedoch sehr branchenspezifisch, was unseren Kunden erstklassige zielgruppenspezifische Leser sichert. Deshalb ist es ganz klar, dass wir diesen Ausbau weiter betreiben werden.

So genannte Zeileninsertionen in Printmedien (Print-Online Kombinationen) haben sich als wahre „Trendsetter“ erwiesen. Bietet Jobware ebenfalls solche Kombinationen an? Halten Sie diese Kombinationen für interessant und wirksam?

Dr. Achilles: Das ist auf jeden Fall ein spannendes Thema. Wenn man allerdings sonntags die FAZ aufschlägt, gewinnt man nicht wirklich den Eindruck, dass sich diese Form der Personalwerbung durchsetzt. Anfangs haben die Kombi-Anzeigen gerade eine Seite gefüllt, heute noch weniger.
Wir haben bei Jobware das Karriere-Journal ins Leben gerufen, das sich an 500.000 Fach- und Führungskräfte richtet. In den ersten beiden Ausgaben hatten wir ebenfalls Kombinationen geschaltet, um zu ermitteln, wie stark die Konversionsrate (von der Zeitung in das Internet) ist. Und wir mussten feststellen, dass die Ergebnisse deutlich unter unseren Erwartungen lagen. Leser der Zeitung sind scheinbar nur sehr schwer zu bewegen, im Internet die Stellenanzeige zu lesen. Damit sind Kombinationsanzeigen aus unserer Sicht wenig geeignet, Kandidaten gezielt auf einzelne Stellen anzusprechen.

Was wir durchaus als spannend ansehen, ist die Kombination der Medien im Bereich Marketing. In dem Fall geht es nicht um Stellenanzeigen, sondern um Imageanzeigen. Deshalb bieten wir unseren Kunden im Jobware Karriere-Journal halb- oder ganzseitige Anzeigen, um bei der für sie relevanten Zielgruppe -unabhängig von heute offenen Stellen- ihr Image zu stärken. In diesem Fall nutzen wir unser Printmedium für das Employer Branding und unsere Internet-Plattform für die Stellenanzeigen. Hinsichtlich der klassischen, vollständig gedruckten Stellenanzeige glauben wir, dass diese weiterhin ihre Bedeutung haben wird.



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