Bewegte Bilder - bewegende Bilder
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ - ein Satz, der im digitalen Zeitalter neuen Schwung bekommt. Jeden Tag sind wir einer Flut von Informationen ausgesetzt, müssen selektieren, verstehen und dürfen dabei keine Zeit verlieren.
Im Zuge der technologischen Entwicklung, besonders des Internets, veränderte sich die Darstellung der Inhalte mit dem Medium. Die Visualisierung von Inhalten rückt in den Mittelpunkt. Das Web 2.0 bietet Möglichkeiten, die auch Personalabteilungen zunehmend für sich entdecken.
Strommasten schießen im Gegenlicht in den vorbeiziehenden Wolkenhimmel. Eine Sekunde später befinden wir uns mitten im Stadtgetümmel, überall Licht und Farbe. Energie in Bilder gefasst. Danach reisen wir mit dem Firmenpersonal von einem Kontinent zum nächsten, begleitet von ruhiger, aber rhythmischer Musik, gesprochen wird kein Wort. Zwischendurch, ob auf einer Kaffeetasse oder einer Arbeitsjacke erscheint das AREVA-Logo (Zum AREVA-Video ).
Nach diesem oder ähnlichen Muster sind viele Video-Stellenanzeigen aufgebaut. Schnelle Schnitte, Zooms und Überblendungen erzeugen einfangende Effekte. Der Zuschauer geht auf Reisen in eine Welt der Technologie und schönen Bilder.
Videos erhalten ihren eigenen Platz in einer Stellenanzeige. Der Versuch, das visuell Dargestellte in eine sprachliche Form zu bringen, ist zum Scheitern verurteilt. Satzschmückende Adjektive erzeugen nicht die gleiche Wirkung wie das bewegte Bild, weil dieses zu komplex für eine sprachliche Kodierung ist. Ein Bild erfassen wir im Ganzen, einen Text Wort für Wort. Da die Informationen gleichzeitig über zwei Kanäle – das Auge und das Ohr – geliefert werden, verändert sich die Wahrnehmung. Klänge und Bilder sprechen verschiedene Sinne an und erzeugen beim Betrachter Emotionen. Auch das Erinnerungsvermögen reagiert differenziert auf unterschiedliche Darstellungsformen. Daher erzeugen Videos einen Mehrwert und liefern Informationen, die sich nicht in der ausformulierten Stellenanzeige befinden.







